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Grauer Star

Was ist grauer Star?

Als Grauer Star oder Katarakt bezeichnet man eine Augenerkrankung, bei der sich die Linse zunehmend trübt. Im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit ist die graue Färbung hinter der Pupille klar erkennbar. Von dieser leitet sich auch die deutsche Bezeichnung ab. Der Sehverlust ist langsam und schmerzfrei, bedingt durch fortschreitende Abnahme der Sehschärfe und zunehmender Blendempfindlichkeit. Die Patienten sehen verschwommen und wie durch einen Nebel, teilweise werden auch Doppelbilder wahrgenommen und die Fähigkeit räumlich zu sehen wird immer mehr eingeschränkt. In der Regel tritt Grauer Star erst im hohen Alter auf. Allerdings kann die Linse auch durch UV-Strahlung auch schon in jungen Jahren geschädigt werden, was besonders in Berggebieten der Fall ist. Augenverletzungen, Diabetes, Weissfleckenkrankheit oder Reaktionen auf Medikamente (besonders Cortison) können weitere Ursache sein. In Entwicklungsländern sind aufgrund von Mangelernährung besonders viele Kinder von der Krankheit betroffen. Bei der operativen Behandlung wird die getrübte Linse durch ein künstliches Implantat ersetzt.

 

Ein Grauer Star in fortgeschrittenem Zustand, wie bei diesen beiden Frauen, ist in Tibet keine Ausnahme

Die Operation am Grauen Star